• Simple Item 5
  • Direct Action Crew 2
  • Simple Item 11
  • Simple Item 13
  • Simple Item 7
  • Simple Item 12
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7

Für Sea Shepherd waren die Galapagosinseln schon immer ein Symbol für den menschlichen Fußabdruck in der Natur. Foto: Sea Shepherd/Tim Watters6. Oktober 2015: Nach umfangreicher Vorbereitung und in Kooperation mit der nationalen
Justizbehörde von Ecuador und der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft
und Kultur (UNESCO) hat Sea Shepherd Galapagos seinen allerersten Fortbildungskurs über die
historische Welterbekonvention und ihre Anwendung auf den Galapagosinseln abgehalten.

Das Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt (Welterbekonvention) ist ein erfolgreiches globales Instrument zum Schutz von Kultur- und Naturerbe.

Unsere Anfangsintention war nur, auf den Galapagosinseln eine Fachtagung zu dem Thema anzubieten. Dank der Unterstützung der ecuadorianischen Schule für Rechtswissenschaften (Escuela de la Función Judicial del Consejo de la Judicatura del Ecuador) waren wir in der Lage, viel mehr zu erreichen:

-  Wir stellten einen Onlinekurs bereit, der nun ein Teil des offiziellen Fortbildungsprogrammes in Ecuador ist. Dieser Pflichtkurs wurde von Richtern, Staatsanwälten und Anwälten begleitet, deren Zuständigkeit auf den Galapagosinseln liegt. Mehr als 400 Personen schlossen den Kurs ab, eine beispiellose Anzahl in der Region, wenn es um die Beteiligung an Fortbildungskursen in Umweltfragen geht.

-  Der Trainingskurs wurde in Guayaquil auf dem Festland Ecuador und in Santa Cruz auf den Galapagosinseln
durch eine juristische Fachtagung ergänzt.

Die Galapagosinseln waren das erste Gebiet, das in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde. Foto: Sea Shepherd/Tim WattersDie Essenz sowohl des Kurses als auch der Fachtagung war, die Bedeutung der Welterbekonvention beim Schutz der Galapagosinseln als Weltnaturerbe zu analysieren. Die Konvention bleibt ein starkes Werkzeug für Richter und Anwälte, um den Umweltschutzgesetzen in geschützten Gebieten wie Galapagos Geltung zu verschaffen.

Rechtsexperten, die auf der Fachtagung Vorträge abhielten, waren:

- Alcira Sandoval und Indira Salazar als Stellvertreter der UNESCO
- Remigio Sacoto, als Stellvertreter der ecuadorianischen Schule für Rechtswissenschaften
- Mario Peña, Professor für Umweltrecht von der Universität von Costa Rica
- Hugo Echeverria als Stellvertreter von Sea Shepherd

Wir konnten den Teilnehmern darlegen, dass sowohl die ecuadorianische Verfassung als auch die UNESCO-Konvention eindeutig eine solide Basis für den Schutz, die Bewahrung und die Rehabilitierung des einzigartigen Ökosystems der Galapagosinseln bietet.

Die Galapagosinseln waren das erste Gebiet, das in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde. Die Konferenz wurde zur Feier der 37 Jahre abgehalten, seit denen das Gebiet als eine einzigartige Region von seltener und unübertroffener natürlicher Schönheit ausgezeichnet wurde.

Das Rechtsprojekt Galapagos ist nun in seinem fünften Jahr und beschäftigt sich weiterhin mit den Galapagosinseln als Ort von ausserordentlichem universellem Wert und Reiz, in Übereinstimmung mit der Mission von UNESCO.

Für Sea Shepherd waren die Galapagosinseln schon immer ein Symbol für den menschlichen Fussabdruck in der Natur. Der Schutz der Inseln und ihres aussergewöhnlichen Meeresschutzgebietes ist äusserst wichtig. Wie Sea Shepherd-Gründer Captain Paul Watson sagte: „[Galapagos] ist ein sehr heiliger Ort. Es ist sehr schwer [für die Menschheit], Achtung für andere Ökosysteme zu haben, wenn wir nicht einmal diesem Ökosystem, das auf diesem Planeten derart für seine Einzigartigkeit berühmt ist, Respekt entgegenbringen.“


Von links nach rechts: Mario Peña (Universidad de Costa Rica); Alex Rivadeneira (Consejo de la Judicatura); Ricardo Morales (Escuela de la Función Juidical); Remigio Sacoto (Escuela de la Función Judicial); Indira Salazar (UNESCO); Malena Garcia, Hugo Echeverria und Alex Cornelissen (Sea Shepherd). Foto: Sea Shepherd
Von links nach rechts: Mario Peña (Universidad de Costa Rica); Alex Rivadeneira (Consejo de la Judicatura);
Ricardo Morales (Escuela de la Función Juidical); Remigio Sacoto (Escuela de la Función Judicial);
Indira Salazar (UNESCO); Malena Garcia, Hugo Echeverria
und Alex Cornelissen (Sea Shepherd). Foto: Sea Shepherd


Teilnehmer des Kurses über die historische Welterbekonvention. Foto: Sea Shepherd

Teilnehmer des Kurses über die historische Welterbekonvention. Foto: Sea Shepherd





Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok