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2014: Drei tote, geschützte Zwergwale auf dem Deck der NISSHIN MARU Foto: Tim Watters15. Februar 2016:  In der Weite des Südpolarmeeres konnte die japanische Walfangflotte auf illegalem
Wege höchstwahrscheinlich ihre verringerte Fangquote von 333 Zwergwalen erreichen.
Wegen der grossen Ausdehnung ihres Fanggebietes und der Tatsache, dass sie ihre Fangquote
auf ein Drittel reduziert haben,  gelang es den japanischen Walfängern trotz Verstosses gegen das Urteil des Internationalen Gerichtshofs (ICJ) davonzukommen. Letzteres verbietet japanische Walfangaktivitäten im Südpolarmeer.

Sea Shepherd Global hatte erwartet, dass die unterzeichnenden Länder der Vereinten Nationen, insbesondere Neuseeland und Australien,
das Urteil des Internationalen Gerichtshofes achten und durchsetzen würden.

Dies taten sie jedoch nicht.

Wenn sie schon hierbei versagt haben, so erwartete Sea Shepherd Global wenigstens, dass die neuseeländische oder australische Regierung Sea Shepherd die Koordinaten der japanischen Flotte zur Verfügung stellen würde, um es Sea Shepherd Global zu ermöglichen, Beweise gegen die ständigen illegalen Fangaktivitäten zu sammeln.

Auch dies taten sie nicht.

In diesem Jahr wäre es besonders wichtig gewesen, solche Beweise zu sammeln, um die illegalen japanischen Walfangaktivitäten zu stoppen.

Auch Sea Shepherd Australien fragte sowohl die australische als auch die neuseeländische Regierung nach den Koordinaten, um ihnen bei der Arbeit zu helfen, die Neuseeland und Australien selbst hätten tun sollen, doch sie lehnten dies ab.

Sea Shepherd Global hatte es sich für diese Saison zum Ziel gesetzt, Japans fortgesetzte Verstösse gegen Naturschutzgesetze sowie die Missachtung des Urteils des Australischen Bundesgerichtshofes zu dokumentieren.

2014: Das blutige Deck der NISSHIN MARU nach dem Ausweiden eines Wals Foto: Tim Watters„Wir brauchen Beweise für Japans eklatante Missachtung der Autorität des Internationalen Gerichtshofes“, sagte Captain Alex Cornelissen, Geschäftsführer von Sea Shepherd Global. „Das Sammeln solcher Beweise ist unabdingbar, wenn das illegale Schlachten von Walen durch die japanischen Walfänger gestoppt werden soll.“

„Die australische und neuseeländische Regierung haben uns sehr enttäuscht“, sagte Jeff Hansen, Leiter von Sea Shepherd Australien. „Schliesslich waren sie es, die Japan wegen illegalen Walfangs vor den Internationalen Gerichtshof brachten. Sie gewannen den Fall. Japan ignoriert das Urteil, und als Antwort wandten sich sowohl Australien als auch Neuseeland vom Geschehen einfach ab. Sie scheinen damit zufrieden zu sein, wenn sich die Verbrechen der japanischen Walfänger gegen die Wale – und auf lange Sicht gegen die Menschheit – fortsetzen. Dieser Mangel an Einsatz ist schändlich.“

Sea Shepherd Globals Flaggschiff, die STEVE IRWIN, wird in dieser Saison seine Bemühungen fortsetzen, sich gegen andere illegale Aktivitäten auf See zu stellen – dort, wo das Verbrechen durch Mangel an Intervention der Regierungen ungehindert herrschen kann und wo das Wildern durch Kriminelle, die sich über dem Gesetz wähnen, ein profitables Unterfangen darstellt.




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