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Geschlachteter Grindwal vom Grind in Havannasund. Foto: Axe ZaalFreitag, 26. August 2016: Zum dritten Mal in diesem Jahr wurden Grindwale auf den
dänischen Färöern abgeschlachtet. Die Tortur begann heute um 7 Uhr morgens, als den
örtlichen Behörden eine Schule von 40 Grindwalen vor Skálatoftir auf der Insel Borðoy
gemeldet wurde. Die Schule wurde dann von 12 färöischen Booten zum Töten nach Hvannasund getrieben.

Obwohl ein Grossteil der Walschule fliehen konnte, haben die färöischen Medien den Tod von
9 Grindwalen bestätigt. Die Wale wurden zum Stranden gezwungen und stumpfe Haken in ihre Blaslöcher geschlagen,
um sie weiter an den Strand zu ziehen, wo Einheimische bereits darauf warteten, ihr Rückenmark auf primitive Weise zu durchtrennen, was einen langwierigen und stressvollen Tod zur Folge hat.

„Obwohl die Jäger behaupten, dass die Wale 'schnell' getötet werden, kann die Treibjagd mehrere Stunden andauern. Dies ist ein extrem langer und stressiger Vorgang für die Tiere, die anschliessend geschlachtet werden“, erklärte Geert Vons, Kampagnenleiter von Operation Bloody Fjords.

Insgesamt 28 Freiwillige von Sea Shepherd wurden während der Kampagne zum Schutz der Grindwale 2014 und 2015 auf den Färöern verhaftet. Viele von ihnen wurden daraufhin abgeschoben, für das „Verbrechen“, Grindwale zu verteidigen.

Während derselben Zeit haben die färöischen und dänischen Behörden insgesamt vier der Kleinboote von Sea Shepherd konfisziert, die dafür genutzt wurden, die Grindwale zu beschützen. Ausserdem wurde auch Captain Jessie Treverton verhaftet, weil sie Delfine durch das Vertreiben von einem Tötungsstrand „schikaniert“ hatte. Anfang des Monats umging Captain Treverton erfolgreich die Grenzkontrolle und kehrte auf die Färöer zurück, um ihre gerechte Gerichtsverhandlung und die Rückgabe ihres Bootes SPITFIRE zu fordern.

Sea Shepherd führt seit 1983 den Widerstand gegen das Grindadráp an. Die diesjährige Kampagne zum Schutz der Grindwale, Operation Bloody Fjords, wird Sea Shepherds Kampf gegen das Grindadráp ins Zentrum der färöischen und dänischen Behörden tragen, welche diese überholte Jagd weiterhin unterstützen.

Foto: vp.foFoto: vp.fo
 Foto: Axe Zaal
grind416
 Foto: Axe Zaal Foto: Axe Zaal




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