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blofjo1Mittwoch, 8. November 2017: Sea Shepherd kann nun bekanntgeben, dass im Rahmen unserer laufenden Kampagne OPERATION BLOODY FJORDS auf den dänischen Färöern, zwischen Juli und Anfang September, zehn Wochen lang verdeckte Patrouillen an Land unternommen wurden. Bericht von Kampagnenleiter und Sea Shepherd UK Director, Robert Read.

Die Patrouille-Teams bestanden aus insgesamt 18 Crewmitgliedern aus Grossbritannien und Frankreich. Ziel war es, die fortlaufende, barbarische Tötung von Delfinen und Grindwalen durch die Färinger blosszustellen, sowie Film- und Bildmaterial zu erlangen, welches nach etwaigen Verstössen gegen färöische Tierschutzgesetze untersucht wird. Die von Sea Shepherd UK koordinierten Teams, wurden in sechs verschiedenen färöischen Städten positioniert, so dass sie 19 ausgewiesene Walfangbuchten abdeckten. Unsere Crew von Freiwilligen, die ihre persönliche Urlaubszeit dafür nutzten, sich unter andere Touristen zu mischen, konnten in zehn Wochen neun verschiedene Grindadráps dokumentieren. Dabei wurden 198 Atlantische Weissseitendelfine und 436 Grindwale getötet.

Geschlachtete Delfine bei der Syðrugøta Grindwaljagd am 25. Juli 2017. Foto: Sea Shepherd
Die Crewmitglieder erfassten Beweise zur jährlichen Eissturmvogeljagd, protokollierten die öffentliche Grindwal-Schlachtvorführung in Klaksvik und – zum ersten Mal – den Transport von sechs Grindwalen von einem Grindadráp in Hvannasund nach Klaksvik und über die Inseln zur Weiterverarbeitung und zum Verkauf im Hauptsupermarkt in Tórshavn.

In den kommenden Tagen werden wir die persönlichen Aufzeichnungen und Bilder veröffentlichen, die uns sechs der Teams vorgelegt haben, welche diesen Sommer Zeuge von den Grindadráps, dem Schlachten und dem Verkauf von Grindwalen und anderen Delfinen wurden.

Kinder nehmen an der Hvannasund Grindwaljagd teil, 29. August 2017. Foto: Sea Shepherd
- Team 1 (Grossbritannien) in Tórshavn positioniert, erfasste den Grindadráp von Hvannasund am 5. Juli, bei welchem 70 Grindwale getötet wurden.

- Team 2 (Frankreich) in Tórshavn positioniert, erfasste den Grindadráp von Hvannasund am 17. Juli, bei welchem 191 Grindwale getötet wurden. Das Team erfasste das Ausschlachten derselben Grindwale am 18. Juli in Klaksvik und folgte den Lastwagen, die sechs Grindwale bis zu einer Fischverarbeitungsfabrik in der Hauptstadt Tórshavn transportierten. In weniger als 48 Stunden darauf, folgte der Verkauf des Grindwalfleischs und des Blubbers im grössten färöischen Supermarkt.

- Team 3 (Grossbritannien) in Tórshavn positioniert, erfasste die Delfinjagd in Syðrugøta am 25. Juli, bei welcher 16 Atlantische Weissseitendelfine getötet und in einem nahegelegenen Schuppen ausgeschlachtet wurden.

- Team 5 (Grossbritannien) in Saltangará positioniert, erfasste die Delfinjagd von Funningsfjordur am 5. August sehr detailliert. Eine grosse Schule mit 133 Atlantischen Weissseitendelfinen wurde dabei getötet. Das Team erfasste auch das Ausschlachten von 39 Grindwalen und einem Weissseitendelfin am 6. August in Hvannasund.

- Team 7 (Grossbritannien) in Tórshavn positioniert, erfasste den Grindadráp vom 18. August, bei welchem 61 Grindwale getötet wurden. Das Team erfasste ausserdem die Delfinjagd von Skálabotnur am 21. August, bei welcher 48 Atlantische Weissseitendelfine getötet wurden und dokumentierte, wie am „Tag des Offenen Hafens“ in Klaksvik ein einzelner, erwachsener Grindwal bei einer widerlichen, öffentlichen Vorführung ausgeschlachtet wurde. Man hatte den Grindwal extra für die Vorführung seit einer vergangenen Jagd dort aufbewahrt.

- Team 8 (Grossbritannien) in Klaksvik positioniert, erfasste den Grindadráp von Hvannasund am 29. August, bei welchem 46 Grindwale getötet wurden, sowie die Eissturmvogeljagd und den Grindadráp bei Bour am 31. August mit 29 toten Grindwalen.

Die verdeckten Massnahmen haben gezeigt, dass eine kleine Gruppe Freiwilliger in der Lage ist, ohne Einschränkungen, die erschreckenden Geschehnisse der färöischen Grindadráps zu dokumentieren, indem sie sich unter andere Touristen mischen. Sea Shepherd beabsichtigt, weiterhin solche verdeckten Massnahmen durchzuführen, und ermutigt die Freiwilligen ihre Urlaubszeit zu nutzen, um auf den Färöern bei der Aufdeckung der barbarischen Grindadráps zu helfen. Besonders die Jagd auf andere Arten, wie den Atlantischen Weissseitendelfin, wird von der färöischen Regierung oder der Presse so gut wie nie erwähnt.

Eine beim Grindadráp von Bour geschlachtete Grindwalfamilie am 31. August. Foto: Sea Shepherd
2017 erwies sich als eines der schlimmsten Grindadráp-Jahre in jüngster Geschichte. Bei 24 einzelnen Jagden wurden 1.691 Grindwale und Delfine von den Einwohnern der dänischen Färöer getötet.

Der erste Bericht und die Bilder von Team 1 folgen in Kürze.

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