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siracusa11825. Juli 2018:  Sea Shepherd Italiens OPERATION SIRACUSA startete ihre 2018er Kampagne mit der Verhaftung von Wilderern im Plemmirio-Meeresschutzreservat.

Bei Tagesanbruch am 23. Juli entdeckten Freiwillige von Sea Shepherd, die im Schutzgebiet Plemmirio patrouillierten, zwei Taucher, die illegal Seeigel im Gebiet B des Reservats fingen. Die Hafenbehörde griff umgehend ein und beschlagnahmte zusätzlich zu den vorgeschriebenen Massnahmen die Ausrüstung der Wilderer. Die Küstenwache intervenierte, um die versteckten Seeigel mit Hilfe der Freiwilligen von Sea Shepherd aufzuspüren und alle 1000 von ihnen wieder in das Meeresschutzgebiet zu entlassen.

Später am selben Tag alarmierte Sea Shepherd sofort die Behörden, nachdem sie ein Boot entdeckt hatten, das illegal mit Netzen direkt an der Grenze zu einem anderen Schutzgebiet im Gebiet C des Reservats fischte. Die Küstenwache stoppte die illegalen Aktivitäten des Bootes und eskortierte es zum Hafen.

An Sea Shepherd Italiens OPERATION SIRACUSA beteiligen sich 42 Freiwillige, die sich für die Erhaltung und den Schutz von Seeigeln und Zackenbarschen im Plemmirio-Meeresschutzreservat einsetzen. Diese Freiwilligen arbeiten mit lokalen Strafverfolgungsbehörden wie der Finanzpolizei, der Küstenwache, den Carabinieri, der Staats-, Umwelt- und Provinzpolizei sowie der Parkverwaltung zusammen.

Fischerboot mit illegalem Netz im Plemmirio-Meeresschutzreservat wird von der italienischen Küstenwache festgesetzt. Foto: Sea Shepherd
Durch das sofortige Dokumentieren und Melden aller illegalen Aktivitäten im Reservat hat Sea Shepherd den Wilderei-Aktivitäten auch in diesem Jahr wieder einen harten Schlag versetzt.

Der Präsident von Sea Shepherd Italien, Andrea Morello, der an der Kampagne teilnimmt, sagte dazu: „Sea Shepherd hat die illegale, unregulierte und undokumentierte Fischerei (IUU-Fischerei) im Visier, besonders wenn sie in den Schutzgebieten vorkommt. Sea Shepherd wird die Patrouillen in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden fortsetzen, um die Meeresbewohner, die wir unsere ‘Mandanten’ nennen, zu verteidigen, zu schützen und zu erhalten. Freiwillige aus allen Regionen Italiens haben sich zusammengetan, um ihre Zeit und ihren Urlaub dem Schutz dessen zu widmen, was am wichtigsten ist: den Meeresbewohnern. Ihre Arbeit brachte sofort erste Ergebnisse: 1000 Seeigel wurden freigelassen und in ihre Heimat zurückgebracht“.

Seeigel-Wilderer im Plemmirio-Meeresschutzreservat. Foto: Sea Shepherd
Hintergrund der Kampagne

Das Plemmirio-Meeresschutzreservat ist ein besonders geschütztes Gebiet, das für die Erhaltung der Artenvielfalt im Mittelmeer von besonderer Bedeutung ist.

OPERATION SIRACUSA ist nun im fünften Jahr und soll die Verteidigung dieses wunderbaren Ökosystem und aller Arten, die es bewohnen, sicherstellen. Dies ist eine klare Botschaft an die Wilderer, die in den geschützten Gebieten von Plemmirio tätig sind.

Das Plemmirio-Meeresschutzreservat ist in drei Zonen unterschiedlicher Schutzklassen des Meeresökosystems von A bis C unterteilt. Das Gebiet A ist am besten geschützt: Boote dürfen dort nicht hindurchfahren oder ankern, Fischen und Tauchen ist verboten. Unterwasserfischen, Tauchen und Freitauchen ist in allen drei Gebieten verboten.

Ein Wilderer wurde von Sea-Shepherd-Freiwilligen beim Tauchen im Plemmirio-Meereschutzreservat erwischt. Foto: Sea Shepherd




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