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Ein grausiges Opfer zu Füßen der dunklen Abhänge des Erebus

25. Februar 2011

Kommentar von Kapitän Paul Watson

Kapitän Paul Watson und seine Mannschaft senden eine Nachricht an Norwegen.

Wir verlassen das Rossmeer nun und treten unseren Rückweg über 2400 Seemeilen nach Hobart in Tasmanien an. Es ist kein froher Aufbruch. Drei Männer, Forscher von der norwegischen Yacht Berserk, haben mit größter Wahrscheinlichkeit ihr Grab im McMurdo Sund gefunden, unter einem eiskalten dunklen Leichentuch aus tiefschwarzem Wasser, aufgeschäumt von sich neu formendem Meereseis, das in Windeseile zu häßlich braunem Schlick erstarrt, der die Bildung neuen Packeises einleitet, während die Antarktis erneut ihren eisigen Zugriff nach einem weichenden Sommer vollführt.

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10 Fragen an Captain Paul Watson zu Japans Rückzug aus dem antarktischen Walschutzgebiet

19. Februar 2011

1.     Glauben Sie, dass Japan seine Walfangoperationen in der Antarktis ganz aufgegeben hat?

Captain Paul Watson: Wir sind nicht sicher. Wir hoffen, dass sie mit dem Walfang im antarktischen Walschutzgebiet aufhören, doch wenn sie zurückkehren, werden wir sie nächste Saison wieder dort erwarten. Ich glaube, dass wir stärker und besser ausgerüstet als dieses Jahr zurückkehren werden, um ihre illegalen Walfangoperationen zu behindern.

2.     Warum haben sie Ihrer Meinung nach den Walfang eineinhalb Monate früher beendet als geplant?

Captain Paul Watson: Sie hatten keine andere Wahl. Wir haben ihre Operationen erfolgreich beendet. Als wir die Kontrolle über die Gleitbahn am Heck des Fabrikschiffes Nisshin Maru hatten, haben wir seitdem auch ihre Walfangoperationen kontrolliert. Wenn sie keine toten Wale auf das Flensdeck des Fabrikschiffes laden können, können sie keine Wale töten. So gab es für sie nur zwei Möglichkeiten: sich weiter von uns verfolgen zu lassen und sinnlos Treibstoff zu verbrauchen oder nach Japan zurückzukehren.

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Walfänger gestoppt!

16. Februar 2011

Kommentar von Kapitän Paul Watson

Ist es ein Trick oder stimmt es wirklich?
Die japanische Fischereibehörde sagt, dass die Waljagd aufgrund des Eingreifens der Sea Shepherd Conservation Society unterbrochen wurde.
Ich denke es ist noch zu früh, das schon als Sieg für die Wale anzusehen. Es wurden keinerlei Angaben gemacht, wie lange der Walfang ruhen wird. Es könnte dauerhaft sein, nur für diese Saison oder für ein paar Wochen oder sogar Tage.

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Die japanische Propagandamaschine schlägt erneut in Taiji zu

16. Februar 2011

Kommentar von Libby Katsinis – Sea Shepherd Cove Guardian

Taiji ist als der Geburtsort des japanischen Walfangs bekannt und jeder Besucher kann dessen Geschichte aus jedem Spalt und jeder Ritze des kleinen Fischerdorfes hervorquellen sehen. Jede Nation und jede Stadt haben das Recht, stolz auf ihre Kultur sein und die eigenen Vorfahren zu ehren. Als ein Land und eine Gemeinschaft von Menschen gemeinsam zu wachsen, bedarf Veränderungen und vernünftiger Entscheidungen. Obwohl diese Entscheidungen nicht immer klug sind, müssen wir sie annehmen und aus unseren Fehlern lernen, denn die eigene Kultur ist etwas, dessen sich eine Nation niemals schämen sollte.

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Kommentare

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