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Die 1977 gegründete Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) ist eine internationale gemeinnützige Organisation
zum Schutz der marinen Tierwelt. Unsere Mission ist es, die Zerstörung der Lebensräume und das Abschlachten
der Tiere in den Weltmeeren zu beenden, um die Ökosysteme und Spezies nachhaltig zu schützen und zu erhalten.

Sea Shepherd bedient sich innovativer Taktiken, um zu ermitteln, zu dokumentieren
und wenn nötig gegen illegale Aktivitäten auf hoher See einzuschreiten.
Durch den Schutz der Artenvielfalt in den Weltmeeren arbeitet Sea Shepherd daran,
das Überleben unseres empfindlich ausgewogenen Ökosystems im Ozean für zukünftige Generation sicherzustellen.

Sea Shepherd Conservation Society – FAQs


Wer wir sind
Die Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) ist eine internationale, gemeinnützige Meeresschutzorganisation, die 1977 von Captain Paul Watson gegründet wurde und sich ausschliesslich aus Spendengeldern finanziert. Unsere Freiwilligen an Land und auf See arbeiten bis auf sehr wenige Ausnahmen alle ehrenamtlich.
Sea Shepherd Deutschland e.V. ist eine der vielen internationalen Ländergruppen der SSCS und wurde Anfang 2010 gegründet. Unser Hauptziel ist Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising. Wir informieren über unsere Kampagnen und den Schutz der Meere, begleiten Messen, Konzerte sowie andere Veranstaltungen mit unseren Infoständen, halten Vorträge und organisieren Beach Cleanups und andere Events.

Ziele
Wir schützen und verteidigen Meeresbewohner, nicht menschliche Interessen. Sea Shepherd geht dabei ausschliesslich gegen illegale Aktivitäten auf hoher See vor, um das Aufrechterhalten von Meeresschutzgesetzen zu gewährleisten, wenn staatliche Exekutivkräfte nicht aktiv werden. Unser Ziel ist die Erhaltung des marinen Lebensraumes für kommende Generationen.

Methoden
Sea Shepherd ist keine Protestorganisation, sondern greift, sofern möglich, mit Direkten Aktionen gegen Wilderei-Aktivitäten ein. Wir vertreten dabei den Ansatz der „aggressiven Gewaltlosigkeit“ und haben seit unserer Gründung noch nie jemanden verletzt, geschweige denn getötet.

Unser Logo – der Jolly Roger
Der gekreuzte Hirtenstab und Neptuns Dreizack symbolisieren das Verteidigen, Schützen und Erhalten der Meereslebewesen und unsere Entschlossenheit für ihre Unversehrtheit zu kämpfen. Der Totenkopf repräsentiert den Tod, den die Menschheit den Ozeanen bringt. Yin und Yang – Wal und Delfin – hingegen symbolisieren unser Ziel, das marine Ökosystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das Logo ist als Markenzeichen eingetragen und unterliegt dem Copyright.

Gleichheitserklärung
Sea Shepherd arbeitet auf internationaler Ebene ohne Vorurteile bezüglich Herkunft, Hautfarbe, Nationalität, Religion oder irgendeinem anderen Aspekt. Wir kämpfen weder gegen irgendeine Nationalität noch Kultur, sondern für das Meer und seine Bewohner.

Hauptkampagnen
ANTARKTIS – Direktes Vorgehen gegen die illegalen Walfangaktivitäten der japanischen Walfangflotte im antarktischen Walschutzgebiet unter Berufung auf die World Charter for Nature und den Beschluss des australischen Bundesgerichts aus dem Jahre 2008.

TAIJI, JAPAN – Operation Infinite Patience. Dokumentieren und Veröffentlichen des jährlichen Delfinmassakers sowie Aufdecken der Verbindungen zwischen dem Abschlachten und dem internationalen Delfinhandel. Direktes Eingreifen ist aufgrund der japanischen Gesetzeslage nicht möglich. Ziel ist es, den Druck der weltweiten Öffentlichkeit so zu steigern, dass die Delfinjagd dort verboten wird.

FÄRÖER-INSELN – Operation Ferocious Isles. Dokumentieren und Veröffentlichen des jährlichen Grindwalmassakers. Direktes Eingreifen ist aufgrund der färöischen Gesetzeslage nicht möglich. Ziel ist es, den Druck der weltweiten Öffentlichkeit so zu steigern, dass die Grindwaljagd dort verboten wird. Ausserdem wurde das Massaker bei der Europäischen Kommission angezeigt, da die Färöer (als teilautonomes Protektorat Dänemarks) gegen EU-Recht (u.a. Berner Konvention) verstossen.

SENEGAL – Operation Sunu Gaal. Unterstützung der senegalesischen Regierung beim Überwachen ihres Küstengebiets und Vorgehen gegen illegale Fischerei.

GALAPAGOS – Permanente Anwesenheit vor Ort und aktive Unterstützung der Park Ranger des Galapagos Nationalparks. Dokumentieren, Überwachen und Überprüfen der Fischereiaktivitäten im dortigen Meeresschutzreservat.

USA – Dam Guardians. In den Bundesstaaten Oregon/Washington werden am Columbia River jährlich Kalifornische Seelöwen gebrandmarkt und getötet, weil sie angeblich zu viel Lachs fressen. Hauptverantwortlich für deren Rückgang sind jedoch die Sportfischerei und der Bonneville Dam. Direktes Eingreifen ist aufgrund der Gesetzeslage nicht möglich. Ziel ist es, durch Dokumentation der Geschehnisse Druck auszuüben und die wahren Hintergründe für den Lachsrückgang aufzudecken.

DEUTSCHLAND – Operation Sturmmöwe 2014. Im Jahr 2013 gab es bei der Sturmmöwenkolonie im
Bremer Überseehafen keinen einzigen Jungvogel, da sämtliche Eier von Unbekannten gestohlen
wurden. Bei dieser ersten deutschen Kampagne wird Sea Shepherd den Nistplatz der Kolonie
während der Brutzeit rund um die Uhr bewachen.

WELTWEIT – Operation Reef Defense. Aufklärungskampagne über den weltweiten Rückgang von Korallenriffen durch Vermüllung und Übersäuerung der Meere, Aquarienhandel usw. Durchführung von Beach Cleanups.

GOLF VON MEXIKO – Operation Toxic Gulf. Zusammenarbeit mit der Meeresschutzorganisation Ocean Alliance. Ziele: Erforschung der langfristigen Auswirkungen der Deepwater Horizon Ölkatastrophe (2010) auf das dortige Ökosystem, insbesondere auf Spitzenprädatoren wie Pottwale und Veröffentlichung der Ergebnisse.

SÜDPAZIFIK – Operation Requiem. Sea Shepherds Hai-Kampagne verfolgt das Ziel, mit Regierungen, Behörden und anderen Nichtregierungsorganisationen in den betroffenen Gebieten zusammenzuarbeiten, um regionale und nationale Haischutzgesetze durchzusetzen und Aufklärungsarbeit über die wichtige Rolle von Haien im Ökosystem Meer zu leisten.

MITTELMEER – Operation Blue Rage. Dokumentieren und Überprüfen der festgelegten Fangquoten des Blauflossenthunfischs. Direktes Einschreiten, sobald eine Überschreitung der Fangquoten und damit illegale Fangaktivitäten nachgewiesen werden können.

SSCS PW FB






Kommentare

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  • Die Festsetzung der LU RONG YUAN YU 988
  • Wo sind die Delfine hin?