Das neue Logo für Sea Shepherds Operation Henkaku Die sechste Kampagne zum Schutz der Delfine wird "Operation Henkaku" heissen,
was so viel wie „Metamorphose“ oder „Transformation“ bedeutet. Sie zeigt Sea Shepherds
wachsende Bemühungen, die Gefangennahme und das Abschlachten von Delfinen und Kleinwalen
zu beenden und spiegelt den zunehmend globalen Widerstand gegen diese brutale Jagd wieder.

Am 1. September 2015 werden die Sea Shepherd Conservation Society und ihr Team von Cove Guardians offiziell die sechste aufeinanderfolgende Kampagne zum Schutz der Delfine in Taiji starten. Bei der Kampagne mit dem Namen "Operation Henkaku" („Operation Metamorphosis“), deren Vorbereitungen bereits im Gange sind, wird Sea Shepherd wieder ein internationales Team von freiwilligen Cove Guardians entlang der berüchtigten Blutbucht positionieren, um die brutalen Gefangennahmen und Abschlachtungen von Delfinen und Walen zu dokumentieren und per Live-Stream zu übertragen, damit die Welt dies sehen kann.

Die Treibjagd, die von der Fischervereinigung von Taiji durchgeführt wird, dauert normalerweise von September bis März. Mehr als tausend Wale werden jedes Jahr in die Blutbucht getrieben. Einige werden erbarmungslos vor den Augen ihrer Familienmitglieder getötet und andere werden aus ihren Familienverbänden gerissen, um an Delfinarien in Japan oder ins Ausland verkauft zu werden. Wie Sea Shepherd wiederholt dokumentiert hat, findet die Auswahl für die Gefangenschaft zeitgleich mit dem Abschlachten statt - der lukrative, internationale Lebendhandel mit Delfinen ist der wirtschaftliche Kraftstoff, der die Jagdboote bei der Suche nach Schulen antreibt.

Die Anzahl der getöteten Wale hat in den letzten Jahren abgenommen, aber Naturschützer sind besorgt, dass geringere Tötungen und Gefangennahmen darauf zurückzuführen sein könnten, dass weniger wandernde Delfine die Gewässer von Taiji durchqueren.

In anderen Regionen von Japan wurden Delfine bis zur Ausrottung gejagt. Wenn es den Mördern und Trainern von Taiji weiterhin erlaubt wird, wahllos Schulen aus dem Meer zu reissen, könnte die Treibjagd verheerende Folgen für Wal- und Delfinpopulationen haben. Sea Shepherd ist überzeugt, dass "gaiatsu", oder auch Druck von ausserhalb Japans, ausschlaggebend sein wird, um diese Jagd von wildlebenden Walen endgültig zu beenden. Diese Tiere, die an Taijis Küsten vorbeiziehen, gehören nicht Japan, sondern den Ozeanen dieser Welt.

In den vergangenen Jahren hat die Treibjagd weltweite Empörung und mediale Feuerstürme entfacht, die zum grossen Teil dem Einsatz der Cove Guardians zu verdanken sind. Die Cove Guardians sind die einzige Gruppe, die seit 2010 während der sechsmonatigen Jagdsaison jeden Tag vor Ort in Taiji ist, um sicherzustellen, dass kein Wal oder Delfin unbemerkt gefangen oder getötet wird. Die Cove Guardians haben die Aufmerksamkeit der Welt auf Taiji gelenkt. Sie sind eine dringend benötigte Stimme für die hochintelligenten, sozial komplexen Meeressäuger, die in der Blutbucht leiden. Der weltweite Widerstand gegen die Treibjagd hat mehr Druck als je zuvor auf Japan ausgeübt, das Blutvergiessen zu beenden. So wie sich der Kurs für die Delfine ändert, ändert sich auch mit der Rückkehr der Organisation nach Taiji die Kampagne von Sea Shepherd.

"Dieses Jahr hat der Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) darauf bestanden, dass der japanische Verband der Zoos und Aquarien (JAZA) den Kauf von Delfinen, die in Taiji gefangen wurden einstellt, oder andernfalls dauerhaft aus dem Weltverband (WAZA) ausgeschlossen wird. Die japanischen Aquarien von JAZA entschlossen sich, die Käufe zu beenden. Wir sehen diese Entscheidungen als Zeichen dafür, dass sich die Dinge ändern und dass sich unsere Bemühungen seit 2003 endlich auszahlen.", sagte Captain Paul Watson, Sea Shepherd-Gründer und langjähriger strategischer Berater für Sea Shepherd USA. "Im September starten wir Operation Henkaku, um die Auswirkungen von WAZAs Standpunkt gegen die Treibjagd und Sea Shepherds kontinuierlicher Bemühungen und Taktiken zu beobachten, während wir unseren Widerstand gegen das Töten und Gefangennehmen dieser Delfine fortführen."

Operation Henkaku wird von Sea Shepherds Kampagnen-Koordinator David Hance angeführt. „Ein weiterer Fokus wird bei der diesjährigen Kampagne darauf liegen, Bewusstsein dafür zu schaffen, dass eine direkte und untrennbare Verbindung zwischen dem Delfinhandel und den Abschlachtungen in Taiji besteht.", sagte Hance. „Der Hauptgrund, warum die Treibjagd weitergeht, ist das lukrative Geschäft mit den gefangenen Delfinen. Die trainierten Tiere werden für einen hohen Preis an Delfinarien und Meeresparks auf der ganzen Welt verkauft. Es wird allgemein angenommen, dass sich die Nachfrage für Delfinfleisch auf dem Tiefstand befindet und dass die Delfinjagd sich nicht allein mit dem Verkauf von Fleisch für den menschlichen Verzehr tragen kann."

Sea Shepherd hat ein neues und symbolisches Logo für die kommende Kampagne enthüllt. Captain Paul Watson erklärt hierzu: „Das Logo symbolisiert das Rad der Veränderung mit der aufgehenden Sonne. Die zwei Delfine, die das Jolly Roger-Logo umschliessen, stehen für die traditionelle Ehrfurcht für die Natur im Shintoismus und das erneute Zusammenkommen der Natur mit der japanischen Nation, aus Respekt für die Delfine. Das Wort "TAIJI" auf den Strahlen der aufgehenden Sonne repräsentiert die Schande, die Taiji über die gesamte japanische Nation gebracht hat. Der japanische Schriftzug auf der linken Seite repräsentiert die Shintō Meeresgöttin Susano-o. Die Schriftzeichen auf der rechten Seite bedeuten „Operation Henkaku" zu übersetzen mit „Operation Metamorphosis“ oder auch „Transformation“. Die Platzierung des Sea Shepherd-Logos in der Mitte steht für Sea Shepherds zentrale Stellung in den Bemühungen der letzten zwölf Jahre, das Abschlachten zu beenden."

Obwohl sich Name und Aussehen von Sea Shepherds Kampagne zum Schutz der Delfine geändert haben, bleiben die Kernpunkte unverändert. Sea Shepherds engagierte Cove Guardians werden weiterhin dokumentieren und Live-Streams von der Blutbucht übertragen. Sie werden während der gesamten Treibjagdsaison Präsenz zeigen, um weltweite Aufmerksamkeit auf dieses Massaker von Meeresleben und die Verbindung zur Delfinarien-Industrie zu richten.

Jedes Jahr werden komplette Familien von Delfinen und Kleinwalen in das seichte Gewässer der Blutbucht von Taiji getrieben, welches sich bald wieder rot färben wird. Sobald die Tiere in der Bucht mit Netzen festgesetzt wurden, ist ihr Schicksal besiegelt. Mitglieder dieser todgeweihten, verängstigten Schulen droht entweder die Gefangenschaft oder das brutale Abschlachten. Mörder und Trainer arbeiten Seite an Seite, um die „schönsten" Delfine und Wale - die ohne sichtbare Narben - für die Gefangenschaft auszuwählen. Die anderen werden gnadenlos mit einer Metallspitze erstochen, die in den Rücken direkt hinter dem Blasloch gerammt wird, um so die Wirbelsäule zu durchtrennen. Viele werden qualvoll und langsam verbluten oder im Blut ihrer Familien ertrinken, während andere vielleicht erst sterben, wenn sie zum Schlachthaus geschleppt werden, wo die einst freien und wilden Tiere zu Fleischscheiben für den menschlichen Verzehr verarbeitet werden - Fleisch, das niemand zu sich nehmen sollte, da es mit Quecksilber und anderen Nervengiften belastet ist.

Japan lehnt es ab, sich den zahlreichen Bemühungen und Regulierungen zum Schutz von Meeressäugern zu verpflichten, obwohl die meisten internationalen Gemeinschaften die Notwendigkeit für den Schutz dieser sich selbst bewussten, geliebten und gefährdeten Tiere erkennen.

Im Jahr 2010 startete Sea Shepherd mit seiner Kampagne zum Schutz der Delfine in Taiji und die freiwilligen Cove Guardians bezogen Stellung entlang der Bucht, um zu dokumentieren, zu berichten und Live-Streams von Taiji zu übertragen und so Druck auf Japan auszuüben, damit das Blutvergiessen beendet wird. Die Cove Guardians von Sea Shepherd werden die weltweite Aufmerksamkeit weiterhin auf die Blutbucht lenken, bis das Abschlachten ein Ende hat.




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